DER HANNOVERSCHE FERNMELDECLUB VON 1995 e.V.
- Trägerverein des Hannoverschen Fernmeldemuseums -
Seit dem 1. November 2025 befindet sich unser Museum in der
Winterpause.
Das Team vom Hannoverschen Fernmeldeclub bedankt sich sehr herzlich für
Ihr Interesse an unseren Ausstellungen, denn auch
2025 konnten wir in unseren Räumen, sowie anlässlich von Präsentationen
außerhalb unseres Hauses, sehr vielen Menschen die Fernmeldetechnik
vergangener Zeiten näher bringen.
Wir werden ab Sonntag, 5. April 2026 wieder für Sie da sein und freuen uns schon jetzt auf eine ereignisreiche Museumssaison.
Natürlich wird
dann auch wieder einiges
Neue aus unserem Fundus zu sehen
sein - versprochen !
Der Besuch des Hannoverschen Fernmeldemuseums in Sehnde-Wehmingen ist immer ein Highlight für junge und jung gebliebene Menschen, die noch einmal in Nostalgie schwelgen möchten und sich vielleicht an das eine oder andere bei der Kommunikation längst vergangener Jahre erinnern.
Ein Besuch ist ein Erlebnis
Tolle Exponate, betriebsbereite Vorführanlagen und Schauobjekte zum Anfassen sind auf etwa 600m² Ausstellungsfläche zu bestaunen. Mit unserem Fundus, der auf weiteren 500m² Fläche lagert, sind wir auch für Sonderausstellungen an wechselnden Standorten eingerichtet. Nach einer längeren Bau- und Genehmigungsphase ist unser Hannoversches Fernmeldemuseum seit dem 3. Juli 2022, von Anfang April bis zum letzten Oktobertag (Reformationstag), an jedem Sonntag für die Öffentlichkeit zugänglich.
Schon am Eingang werden Sie vom "Telemax" begrüßt, dessen 282m hohes Original zwischen 1989 und 1992 in Hannover am Weidetorkreisel errichtet wurde. Selbst unser sehr detailreiches Modell weist mit einer Höhe von 2,80m eine recht beeindruckende Größe auf.
Wir verstehen uns nicht ausschließlich als Telefonmuseum, denn wir zeigen Ihnen darüber hinaus einen Querschnitt aus mehr als 150 Jahren Fernmeldetechnik und -geschichte. Sie werden Zeuge von den Anfängen mit rein optischer Nachrichtenübermittlung, der Morsetelegrafie sowie der ersten Versuche zur Sprachübertragung. Ferner wird Ihnen natürlich auch eine große Auswahl der späteren Telefone gezeigt:
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Endgeräte für Privathaushalte (Fernsprechgeräte /
Anrufbeantworter / Kleinvermittlungen)
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Kleine Telefonzentralen für den Geschäftsbetrieb
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Münzfernsprecher (öffentliche Fernsprecher und Clubtelefone)
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Schlagwettergeschützte
Grubentelefone für den Bergbau
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Bunkertelefone
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Bildtelefone (ISDN- und Analoggeräte, als Vorläufer moderner
Bildtelefonie im Internet)
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Feldtelefone für das Militär und verschiedene
Hilfsorganisationen
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Prüftelefone für Fernmeldetechniker
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Mobiltelefone aller Generationen, die vor dem Siegeszug
der 'Smartphones' Standard waren
Hinzu kommen noch Fernschreibgeräte aller Art, Bildschirmtext (BTX) Terminals und Komponenten, Notrufsäulen und unterschiedliches (bisweilen auch kurioses) Telefonzubehör, welches in Ost- und Westdeutschland bis zum Beginn der digitalen Nachrichtentechnik Verwendung fand. In einer Sonderausstellung zeigen wir zudem eine Reihe von Funkgeräten aus den Bereichen Betriebsfunk (öffentlicher mobiler Landfunkdienst), Marinefunk, Flugfunk und Amateurfunk.
Die verschiedenen Übertragungsarten sind inform von Exponaten ebenso vorhanden wie die Techniken der Telefonvermittlung, die wir u.a. mittels einiger historischer "Klappenschränke" oder der für etwa 600 Teilnehmer ausgelegten, in Funktion befindlichen Ortsvermittlungsstelle anschaulich machen können. Richtfunkanlagen, Funktelefone, die fast vergessenen Eurosignalempfänger (im Volksmund "Europieper" genannt), Notrufsäulen, Cityruf-Pager, Messgeräte für Installation und Service, diverse Arten der Verbindungstechnik, Exponate aus dem weltweit ersten multifunktionalen Glasfasernetz "Bigfon" sowie ein paar seltene Einzelstücke runden die umfangreiche Sammlung ab.
Unsere Ausstellung folgt
in weiten Bereichen museumsdidaktischen Grundsätzen und kann auch als
Lehrschau dienen, da sie nahezu alle Fachgebiete der ehemaligen
Telekommunikationssparte der Deutschen Bundespost abbildet.
Sonderführungen für Schulklassen, Auszubildende, Studierende und allgemein
technisch interessierte Menschen sind nach vorheriger Absprache auch
außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.
Unser Verein besteht inzwischen aus ca. 90 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, die zu einem großen Teil auch beruflich mit der Fernmeldetechnik betraut sind oder waren. Diese führen Sie auf Wunsch durch unsere Ausstellung und geben Ihnen auch die nötigen Informationen zu einer eventuell angestrebten Clubmitgliedschaft.
Schauen Sie einmal herein, wir freuen uns auf Ihren Besuch
[Unsere öffentlichen Internetseiten wurden zuletzt bearbeitet von Bodo Krüger am 27. Februar 2026]