Die Linientechnik

"Ihr Blick in eine vermeintlich profane Baugrube an der Straße

wird nach einem Besuch bei uns sicher ein anderer sein."

Mit dem Begriff "Linientechnik" wird, einfach gesagt, das gesamte ober- und unterirdische Fernmeldenetz beschrieben. Dazu gehören jedoch nicht nur Kabel und Masten, sondern auch sehr viel Zubehör, welches die Fermeldetechniker für eine stabile drahtgebundene Verbindung bis hin zu den Endgeräten benötigen.

  Fernmeldeleitung
 

In unserer Ausstellung wird die Technologie der Fernmeldekabel aus den weit mehr als 150 Jahren ihres Bestehens gezeigt. Beginnend mit eisernem bzw. bronzenem Freileitungsdraht, papierisoliertem Kupferkabel gefolgt vom Polyethylen-Kabel, mündet es schließlich in zeitgemäße Glasfasertechnik.

Natürlich gehören auch die Verbindungs- und Abschlusstechnik (APL) sowie Pupinspulen und Kondensatormuffen aus der Fernkabeltechnik dazu. Darüber hinaus werden auch Koaxialleitungen aus dem Trägerfrequenz- sowie Hohlleiter aus dem Richtfunkbereich ausgestellt.  

Im Gegensatz zu relativ simpel aufgebauten Stromleitungen sind die Kabel der Fernmeldetechnik hochkomplexe Gebilde, die viel Ingenieurleistung und eine große Zahl von Patenten in sich vereinen. Bei uns können Sie sich davon überzeugen, dass es hier nicht "einfach nur viele Drähte" sind, die sich unter dem soliden schwarzen Kabelmantel verbergen.

Natürlich zeigen wir auch, wie die Kabel unter die Erde kommen und wie eventuelle Fehler geortet und beseitigt werden. Einen größeren Raum widmen wir auch der oberirdischen Leitungsführung.

Mit einigen zu "Prüfblumen" aufgefächerten Erdkabeln können wir auch deren inneren Aufbau sehr anschaulich präsentieren.

Prüfblume


Fernmeldekabel

 

 

Die o.s. Zusammenstellung zeigt nur einige Beispiele aus unserer umfangreichen Kabelsammlung

 

© Text:  Bodo Krüger / Bilder:  Peter Hilmer und Bodo Krüger (2023)


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